Wie eine Woche Ferien – RGZ-Plausch-Weekend Vella

Fröhliche Hunde, gut gelaunte Menschen, ideales Wetter und wie immer ein in «Hunziker»-Perfektion organisiertes Programm – besser hätte das RGZ-Plausch-Weekend 2026 in Vella kaum
sein können.

David hat den Teilnehmenden wohl aus dem Herzen gesprochen, als er nach dem RGZ-Plausch-Weekend schrieb: «… wie eine Woche Ferien». Am 28. August trafen sich 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 20 Hunden zum dreitägigen Wanderwochenende im Hundehotel Gravas inVella.

Auf zum Affogato

Nach dem Zimmerbezug und einer kleinen Stärkung nach der Fahrt vom Unterland ins Lumnez hiess es: Wanderschuhe an und auf nach Davos Munz. Wer schon vor drei Jahren dabei war, freute sich auf den ausgezeichneten Affogato im Restaurant. Und die Hunde – sofern ihre Erinnerung so weit zurückreichte – auf den herrlichen Hundebadesee.

Zweieinhalb Kilometer führte der Weg vorbei an saftigen Kuh- und Schafweiden, kleinen Bächen und mit wunderbarem Blick über das Lumnez. Ohne grosse Steigungen war die Wanderung ideal zum Ankommen, Plaudern und gegenseitigen Austauschen. Das galt natürlich auch für die Hunde, die sich ausgiebig beschnupperten und unterwegs so manche interessante Duftmarke entdeckten.

Nachdem sie sich im Badesee abgekühlt und ausgetobt hatten, kam auch für ihre Menschen der gemütliche Teil: ein kühles Bier, ein Wasser und natürlich ein feiner Affogato. Dass Petrus den angekündigten Regen kurzerhand auf den Abend verschob, machte den Nachmittag perfekt.

          

 

Sportlich unterwegs zum Hitzeggerkopf

Nach einem ausgiebigen Frühstück wartete am Samstag die sportlichste Tour des Wochenendes: der 2112 Meter hohe Hitzeggerkopf. Während die einen die Gelegenheit nutzten, mit ihren Hunden wieder einmal Sesselbahn zu üben – eine durchaus gute Ausrede –, nahm der Grossteil der Gruppe den steilen Aufstieg unter die Füsse.

Besonders der letzte Abschnitt hatte es in sich. Schon etwas müde, galt es nochmals etliche Höhenmeter zu bewältigen.

Doch oben war die Anstrengung ob der tollen Aussicht rasch vergessen. Nach einer kurzen Trinkpause gings wieder abwärts Richtung Restaurant. Dass sich die «Bähnlifahrenden» - auch sie hatten einige Höhenmeter zu überwinden – und die Wanderer beim Abstieg trafen, war ein toller Zufall. So kam die Gruppe gemeinsam im La Tegia an. Nach einer ausgiebigen Rast mit feinen Spezialitäten waren alle wieder bestens gerüstet für den gemütlichen Abstieg. Dass wir dabei am wunderschönen Stausee «Plaun Lom» vorbeikamen, sorgte für ein rundum glückliches Hunderudel.

  

 

Swiss Grand Canyon und Caumasee

René wäre nicht René, wenn er nicht auch für den Sonntag eine besondere Tour ausgesucht hätte. Diesmal führte der Weg von Flims hinunter zur Aussichtsplattform Il Spir – rätoromanisch für «Mauersegler». Von hier bietet sich ein spektakulärer Blick auf die rund 13 Kilometer lange Ruinaulta, den Swiss Grand Canyon, wo sich der Vorderrhein zwischen steilen Felswänden, Kiesbänken und Föhren seinen Weg bahnt.

Nach diesem eindrücklichen Ausblick wartete im Restaurant Conn ein feines Mittagessen.
Danach führte der Weg mehrheitlich im Schatten via Caumasee zurück zum Parkplatz – ein wunderbarer Abschluss der drei Wandertage.

          

Kein Wochenende zum Fasten

Nicht nur unterwegs, auch im Hotel Gravas wurden unsere Gaumen aufs Köstlichste verwöhnt:
wunderbare Capuns, eine Tomatensuppe aus eigenen sonnengereiften Tomaten, Brasato mit Polenta …. Eine Klasse für sich war die von der RGZ spendierte Apéroplatte am Samstagabend.

Eines jedenfalls steht fest: Wer an diesem Wochenende abnehmen wollte, hatte schlechte Karten. Zu verführerisch waren all die Köstlichkeiten – und nach so vielen Wanderkilometern durfte man schliesslich guten Gewissens zugreifen.

     

Herzlichen Dank

Einmal mehr haben René und Gabi mit viel Herzblut, Ideen und perfekter Organisation für ein unvergessliches Plausch-Weekend gesorgt. Ganz herzlichen Dank euch beiden – es war einfach toll!

          

Ein ebenso grosses Dankeschön geht an alle Teilnehmenden für das fröhliche und harmonische Miteinander und nicht zuletzt an Beatrice und Favio Di Blasi-Brand für ihre herzliche Gastfreundschaft im Hotel Gravas.

Oder, um es nochmals mit Davids Worten zu sagen: «Wie eine Woche Ferien.»

 

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