Berichte
Am Samstag, 1. Februar 2025 fand im Restaurant Zum Neubüel in Wädenswil die 29. Generalversammlung des Retriever Clubs Regionalgruppe Zürich statt. Die Wahl des Restaurants war auch dieses Jahr ein guter Entscheid: Nahe an der Autobahn, viele Parkplätze, feines Essen und vor allem: Hunde sind willkommen.
Nach einem kleinen Apéro eröffnete Vereinspräsident René Hunziker pünktlich um 18.00 Uhr die 29. Generalversammlung. 29 von insgesamt 174 Mitgliedern waren anwesend und freuten sich über die von Gabriela Attinger liebevoll mit Hundekeksen und Katzengras geschmückten Tische. Mit dabei waren auch einige Hunde, die waren aber nicht stimmberechtigt.
Neben 26 Austritten – mehrheitlich bedingt durch den Austritt vom RCS – verzeichnete die RGZ erfreulicherweise 12 neue Mitglieder. So zählt die Regionalgruppe neu 160 Mitglieder.
Die Jahresberichte des Präsidenten und der technischen Leiterin Alexandra Schneider wurden wie heute üblich nicht verlesen. Sie lagen aber im Vorfeld der GV auf und wurden einstimmig angenommen. Genehmigt wurde auch der Kassenbericht, der mit einem Gewinn von CHF 1‘902.41 und einem Vermögen von CHF 32‘203.28 abgeschlossen wurde.
Die zur Wahl anstehenden Vorstandsmitglieder Gabi Hunziker, Jolanda Müller Rouiller, Lena Tobler, Bruno Roost und Gabriela Attinger wurden für ein Jahr, Präsident René Hunziker für zwei Jahre mit Akklamation bestätigt, wobei diese mit erhobenen Händen durchgeführt wurde, um die anwesenden Hunde nicht zu erschrecken.
Ein Mitglied stellte den Antrag, den Präsidenten René Hunziker gleich für vier Jahre zu wählen. René Hunziker zeigte sich sichtlich gerührt, und die meisten Anwesenden hätten dem wohl auch zugestimmt. Doch René winkte ab und eine Abstimmung hätte eine vorangegangene Statutenänderung benötigt.
Keine Änderung gab es bei den Jahresbeiträgen: Einzelmitgliedschaften kosten CHF 30.– und Paarmitgliedschaften CHF 50.-.
Beim Jahresbudget 2025 stimmten Kassierin und Präsident die Mitglieder auf einen Verlust von
CHF 4‘000.00 ein. Im nächsten Jahr feiert die RGZ das 30-Jahre-Jubiläum, das ist nicht gratis. Dem Vorstand schwebt vor, die nächste GV mit einem Lotto, einem grossen Buffet und einer Tombola anzureichern. Und für einmal sollen die Teilnehmenden eingeladen werden. Der Vorstand hofft, so mindestens 50 Teilnehmende an die GV 2026 zu locken – eine ambitionierte Vorgabe.
Im Jubiläumsjahr soll es laut Alexandra Schneider aber nicht nur eine spezielle GV geben, sondern übers ganze Jahr spezielle Anlässe. Dafür braucht es natürlich auch Helfer. Das scheint aber kein Problem zu sein, bekundeten doch mehrere Mitglieder, dass sie gerne als HelferInnen dabeisein werden. Wir sind gespannt.
Zum Schluss gab es für die 29 anwesenden Mitglieder noch eine freudige Überraschung: Der Verein übernahm das hervorragende Nachtessen. Beim derzeitigen Vermögensstand zum Glück kein Problem. Herzlichen Dank.
Max Huber
Einmal mehr war die Herbstwanderung der RGZ ein voller Erfolg:
20 Menschen und 16 Hunde freuten sich über die bwechslungsreiche Route von Eglisau nach Buchberg – und natürlich auf den feinen Zmittag mit Hofeigenem auf dem
Lindenhof.
Kühl wars, als sich am letzten Sonntag im September die Teilnehmenden mit ihren Hunden am Bahnhof Eglisau trafen. Nach einem allgemeinen «Hallo», «schön bist du auch dabei»,
und einer kurzen Begrüssung durch unseren Präsidenten startete die Gruppe kurz nach 10.00 Uhr. Vom Bahnhof hinab zum Rhein und von da durch das malerische Städtchen
Eglisau, das zu dieser Zeit noch fast menschenleer war.
Weiter führte der Weg oberhalb des Rheins durch die Reben, wo die Trauben verführerisch lockten. Aber nichts da. Ausser einem Gruppenfoto mit Reben gabs da nichts. So im freien
Feld, umsäumt von den Reben, konnten sich auch die Hunde frei bewegen. Nicht ganz ohne war der letzte, etwas ruppige und vom Regen nasse letzte Aufstieg, bevor wir auf der
Hochebene des Buchbergs ankamen. Schon bald waren auch die Flaggen des Lindenhofs zu sehen.
Wandern macht Hunger
Das Timing war perfekt. Kurz nach zwölf war die Gruppe komplett und schon bald genossen die Menschen Feines vom Hof oder der näheren Umgebung. Während sich die einen ein
feines Glas Wein dazu gönnten, konnten die anderen den feinen Kuchen nicht widerstehen.
Mit dem Schiff zurück
Gesättigt machte sich die Gruppe nach dem Essen auf den Weg wieder zurück an den Rhein, wo bereits Weidling zum èbersetzen nach Tössegg auf uns wartete. Das schwankende Boot war nicht jederhunds Sache, doch mit gutem Zureden und einigen Leckerlis schafften es alle. Schon bald kam das Kursschiff, das uns wieder zurück nach Eglisau brachte.
Einmal mehr, haben die Teilnehmenden die perfekt organisierte Herbstwanderung genossen.
Herzlichen Dank René.
Alle Bilder der Herbstwanderung sind in der [Galerie] zu finden.
Das RGZ-Plauschweekend im Goms wird den TeilnehmerInnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben: eine aufgestellte Gruppe mit ihren Hunden, ein Hotel zum Wohlfühlen und abwechslungsreiche Wanderungen in dieser einmaligen Landschaft.
Kurz vor Mittag, am 30. August, trafen sich die Teilnehmenden des RGZ-Plauschweekends zu einem kleinen Imbiss im Restaurant des Hotels Tenne. Kaum da, begann ein reger Austausch, die Teilnehmenden freuten sich sichtlich auf die drei gemeinsamen Tage im Goms. Nach der offiziellen Begrüssung durch unseren Präsidenten brach die Gruppe zur ersten kleineren Wanderung auf. Dem warmen Wetter entsprechend, gings der Rotte entlang Richtung Reckingen. Bald schon hatten auch die Hunde bei ihrem ersten Freilauf Zeit, sich zu beschnuppern und gemeinsam herumzutollen. Weiter gings der Rotte entlang bis zu einem kleinen «Badestrand». Nun gabs kein Halten mehr, Leine ab und schon tobten die Hunde im Wasser – Glück pur, so schien es mindestens uns Menschen. Kurz danach kamen auch wir zu einer Abkühlung – in Form von eisgekühlten Getränken im kleinen Bistro des
Campingplatzes Reckingen. Gut gelaunt gings danach wieder zurück ins Hotel und schon bald danach wurden wir von der Crew des Hotels mit einem hervorragenden
Abendessen verwöhnt.
Hoch hinaus
Auch der Samstag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Und so stand unserem Plan, aufs Eggishorn zu fahren, nichts im Wege. Nach dem feinen Frühstück fuhren wir gemeinsam
nach Fiesch, von wo uns die Bahn zuerst auf die Fiescheralp und danach auf Eggishorn brachte. Von 1049 auf 2869 Meter – beim höchsten Aussichtspukt – oder von knapp 30° auf
12° C.
Die Rundsicht auf die umliegenden Berge weit ins Tal hinunter war überwältigend, auch wenn der Blick auf den immer weiter schwindenden Gletscher nachdenklich stimmte. Die kühleren Temperaturen behagten auch unseren Hunden, die insbesondere von den asiatischen TouristInnen bewundert und fleissig fotografiert wurden. Nachdem wir alle Wege und Ecken erkundigt hatten, wagten die besonders Mutigen den Abstieg über den steilen Hang hinunter zur Fiescheralp. Die anderen fuhren mit der Bahn zurück und wanderten von dort zum Restaurant Bättmerhitta, wo Gabi und Sandra einen Tisch für uns reserviert hatten. Auch hier gabs wieder feine Walliserspezialitäten und die wohl grössten Cremeschnitten des
Wallis. Ein Hochgenuss, weil nicht nur gross, sondern da hausgemacht auch geschmacklich einfach «dä Hammer». Je nach Lust und Laune gings danach auf einem kürzeren oder längeren Weg zurück zur Bahn und zum Hotel.
Überraschung vom Feinsten
René wäre nicht René, wenn er nicht noch eine Überraschung aus dem Ärmel gezaubert hätte: eine Degustation im Weinkeller des Hotels. Zelebriert von Ewald Mischlig, dem früheren Patron des Hotels Tenne, wurden uns edelste Walliser Tropfen kredenzt. Die Weine taten ihre Wirkung, und so genossen wir danach bestens gelaunt das wiederum hervorragende Abendessen.
Wuff, Goms Bridge, wir schaffen das!
280 Meter lang, 96 Meter hoch und 1,4 Meter breit – die Überquerung der Goms Brigde hatte es in sich. Nicht nur die Hunde, sondern auch einige TeilnehmerInnen waren sichtbar
erleichtert, als sie wieder festen Boden unter den Füssen hatten. So eine Hängebrücke ist definitiv nicht jedermanns oder jederhunds Sache.
Vielleicht genau deshalb wird auch die kleine Abschiedswanderung von Ernen nach Mühlebach bei den insgesamt 15 Teilnehmenden und ihren 14 Hunden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Herzlichen Dank René und Gabi für die perfekte Organisation. Es war einfach schön, wir kommen wieder.
Text Lena Tobler
Fotos: TeilnehmerInnen des Weekends
Alle Bilder des Wochenendes in Goms finden sich [hier].
Keine Absage: Trotz Viertelfinal und angesagtem Gewitter erschienen die Angemeldeten vollzählig zum diesjährigen Grillplausch. Alles andere als selbstverständlich.
«Hesch d Liinwand schon uufgschtellt?», «Gäll, mit dä Schwiizer häsch nid grächnet?» Solche und andere neckisch gemeinte Sprüche musste sich unser Präsi am traditionellen Grillplausch vom 6. Juli anhören. Ausgerechnet René, der nichts lieber gemacht hätte, als den Match zu sehen. Dass dennoch alle TeilnehmerInnen pünktlich eintrafen, ist alles andere als selbstverständlich. Zumal sich die Waldhütte in einem Funkloch befindet.
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Noch etwas Wasser vor dem Spaziergang. |
Kurz nach 16.00 Uhr machten sich die 24 Teilnehmenden mit ihren 25 Hunden auf den Rundgang. Gute Gespräche, ein abwechslungsreicher Weg durch den schönen Wald, ausgiebiges Schnüffeln... Trockenen Fusses und gut gelaunt traf die Gruppe nach rund eineinhalb Stunden wieder bei der Hütte ein. Bald schon brutzelten leckere Würste, Pouletschenkel, Steaks, Käse und weitere Köstlichkeiten auf dem vorbereiteten Grill. Dazu gabs feine Salate vom Buffet und danach die leckeren, von Mitgliedern selbst gebackene Kuchen. Und kaum jemand konnte der wunderbaren Himbeercreme von Alexandra wiederstehen. Dass danach das angekündigte Gewitter losbrach, störte niemand mehr.
Bald schon bruzzelte Feines auf dem Grill |
Ob es für uns auch eine Wurst gibt? |
Hand Hand in Hand
Einmal mehr wurde mir an diesem Anlass bewusst, wie selbstvertändlich alle Hand anlegen. Im Vorfeld der Vorstand, der gemeinsam die Waldhütte eingerichtet, Grill oder Holz angeschleppt, den Kühlschrank befüllt und das Salatbuffet bereitgestellt hat. René hatte alles gedacht: Salate vorbereitet, Getränke, Kohlen und sonstiges eingekauft. Aber nicht nur der Vorstand, auch die Mitglieder haben angepackt, einander unterstützt: beim Abwaschen und Aufräumen, Bänke versorgen, Grill putzen und anderes mehr. Ein perfektes Zusammenspiel, beinahe wie bei unserem Fussballteam. So machts Spass.
An dieser Stelle allen, die dabei waren, mitgeholfen haben, herzlichen Dank, dass ihr an unseren Anlässen mitmacht. Es war ein toller Abend, auch wenn wir beim Heimfahren den verpatzten Penalti mithören mussten. Schade, nichtsdestotrotz sind wir stolz auf unser Team.
Text: Lena Tobler
Fotos: René Hunziker
Alle Bilder vom Grillplausch in der [Galerie]
Bereits zum neunten Mal trafen wir uns zum traditionellen Laufträff mit anschliessendem Spargelessen im Flaachtal. Pünktlich um zwei Uhr am Nachmittag starteten zehn Retriever-Freunde der Regionalgruppe Zürich mit ihren Hunden vom Parkplatz bei der Rheinbrücke in Richtung Rüdlingen.
Die Aufregung unter den Hunden und das gegenseitige Kennenlernen und Beschnuppern waren auf der ersten Strecke bis zum Dorf gross. Auf einem schönen Weg durch Rebberge, Wald und Wiesen wanderten wir entlang des Rheins flussabwärts. Zur Freude unserer Hunde gab es auch Gelegenheit, sich bei einem erfrischenden Bad im Rhein abzukühlen.
Nach dieser Erfrischung gings weg vom Wasser steil hinauf zum Weiler Murkathof. Bald hatten wir es geschafft. Nochmals eine letzte leichte Ansteigung, dann war die Höhe erreicht.
Die Mühe hat sich gelohnt, wir wurden mit einem wunderschönen Blick rheinabwärts belohnt wurde.
In der Besenbeiz in Buchberg stärkten wir uns mit lokalen Produkten. Trotz eher kühlen Temperaturen konnten wir im schönen Garten verweilen.
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Zuerst durch Buchberg bis zur Kirche, wo wir nochmals einen kurzen Halt einlegten, um den tollen Blick über das Flaachtal und das Zürcher Weinland zu geniessen.
Nach einem kurzen, steilen Abstieg durch Rebberge kehrten wir nach gut drei Stunden zu unserem Ausgangspunkt zurück.
In wenigen Minuten erreichten wir per Auto den Spargelhof der Familie Gisler in Flaach. Nachdem unsere Hunde verpflegt waren, machten sie es sich an ihren Plätzchen im Auto bequem. Bei uns war nun der gemütliche Teil angesagt.
Das Angebot an Spargelspeisen war gross und vielfältig und reichte von der Vorspeise mit Spargeln über den Hauptgang bis zum Spargeldessert. Wir liessen es uns gut gehen. Die feinen Gerichte waren nicht nur sehr schön angerichtet, sie schmeckten auch wunderbar. In dieser gemütlichen Runde liessen wir den Tag ausklingen.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr.
Susanne von Aarburg, Mai 2024
Alle Bilder vom LaufTräff in der [Galerie]